Umweltaktivitäten an der Grundschule Haslach

Im Herbst müssen Blumenzwiebeln gesteckt werden, damit Bienen, Hummeln und andere Insekten im Frühjahr genügend Nahrung finden. Der Nektar und Pollen der Frühblüher ist für diese Tiere überlebenswichtig, weil draußen in der Natur zu dieser Zeit noch keine anderen Blüten und Blumen wachsen. Deswegen haben wir am 24. November mit der Umwelt AG zusammen mit den OGTS-Kindern der 2a viele Zwiebeln von Tulpen, Narzissen und Krokussen in unsere mitgebrachten Töpfe gesetzt. Wir achteten darauf, die Zwiebeln richtig herum einzupflanzen, damit die Blumen wachsen können. Zum Schluss mussten die Zwiebeln noch gegossen werden. Über den Winter bleiben die Töpfe draußen stehen, die Kälte macht den Pflanzen nichts aus.

Wir freuen uns schon auf den Frühling, wenn die ersten Triebe zu sehen sind! Dann bestücken wir unsere Schulbeete mit den Frühblühern und können beobachten, wie die Bienen, Hummeln und Insekten sich den süßen Nektar und die Pollen holen.

 

 

Wir sind mit der ganzen Klasse nach Mühlen gegangen. Dort durften wir auf der Streuobstwiese die Äpfel pflücken, waschen, schneiden und dann in der Obstmühle in Stückchen häckseln. Dann wurden die Apfelstückchen in die Obstpresse geschüttet und gepresst. Es gab auch Apfelringe, die wir selbst gemacht haben. Sie haben mir sehr gut geschmeckt und der Apfelsaft auch. Dann sind wir alle zurück zur Schule gegangen. Der Apfeltag hat mir sehr gut gefallen.

Lena, 3b

     

 

Am 20. Oktober haben wir uns mit Tüten, Handschuhen und Greifzangen ausgerüstet auf den Weg gemacht und die Schulumgebung nach liegen gelassenem Müll abgesucht. Auf unserer kleinen Runde konnten wir innerhalb von einer Stunde ganze fünf Tüten Müll sammeln!!!! Wir waren ziemlich entsetzt, wie achtlos die Menschen mit ihrer Umwelt umgehen und ihren Müll einfach überall liegen lassen. Wir fanden so viele leere Flaschen, dass wir sie gar nicht mehr tragen konnten und Frau Elsner diese später mit ihrem Auto abholen musste! Wir entsorgten unter anderem einen kaputten Regenschirm, einen alten Flip Flop Schuh und einige Mundschutzmasken - das Jahr 2020 hinterlässt seine Spuren somit auch auf Gehwegen und an Straßenrändern...

Am 6. Oktober waren wir mit der Umwelt AG im Wald neben unserer Schule, den wir nach Fundstücken aus der Natur abgesucht haben. Immer zu zweit versuchten wir, einen Eierkarton mit den verschiedensten Waldschätzen zu befüllen. Dabei fanden wir Vogelfedern, weiches Moos, Eicheln, Blüten, Laubblätter, Rindenstücke, kleine Stöcke etc. Leider konnte keine Gruppe ein leeres Schneckenhaus entdecken. Eine Woche später ging es dann daran, die gesammelten Waldschätze zu einem Legebild auf dem Boden anzuordnen. Dabei sind tolle Kunstwerke entstanden! Auf einem „Museumsrundgang“ wurden zuletzt alle Kunstwerke vorgestellt und gewürdigt.

 

 

    

 

In der letzten Schulwoche machten sich die Kinder der Klasse 1a, ausgerüstet mit Gartenhandschuhen und voller Tatendrang, auf den Weg in den Wald. Alle waren gespannt, wie sich die Bäume, die die Schüler im November gepflanzt hatten, in der Zwischenzeit entwickelt haben. Viele Kinder fanden auf Anhieb die richtigen Stellen und erkannten die von ihnen selber gepflanzten Bäume wieder. Manche davon waren bereits so groß, dass sie aus der Ummantelung, die vor Wildverbiss schützen soll, oben herauswuchsen.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme ging es dann ans Werk: zwischen den Bäumen und um sie herum wuchs eine Menge Springkraut, das die Kinder mit Feuereifer beseitigten, um „ihren“ Bäumen den nötigen Platz zum weiteren Wachstum zu verschaffen. Mit großer Freude erledigten sie diese Aufgabe, dabei war ihnen keine Mühe zu groß! Voller Stolz wurde am Ende der riesige Haufen des beseitigten Springkrauts begutachtet. Das war bestimmt nicht er letzte Ausflug in den Wald!

 

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