Hörspaß mit Silke Schlichtmann

Zu zwei Lesungen ist die Münchner Kinderbuchautorin Silke Schlichtmann am 27.11.2019 an die Grundschule Haslach gekommen.

Schlichtmann bekam 2019 die Auszeichnung „Lesekünstlerin des Jahres“. Diese wird Kinderbuchautoren/ innen verliehen, deren Lesungen das junge Publikum besonders begeistern.

Den ersten und zweiten Jahrgangsstufen hat die Autorin aus ihrem Buch „Mattis und das klebende Klassenzimmer“, einer der drei Mattis-Bände, vorgelesen.Der pfiffige Mattis sorgt mit seinen genialen Ideen immer wieder für Chaos sehr zum Leidwesen seines Lehrers und seiner Eltern.

Spaß und Spannung war auch in der zweiten Lesung angesagt. Hier bekamen die Dritt- und Viertklässler Passagen aus dem Buch „Pernilla oder warum wir nicht in den sauren Apfel beißen mussten“ zu hören. In dieser Geschichte wird vom turbulenten Alltag einer Großfamilie, die in Schwierigkeiten gerät, erzählt. Die Hauptperson Pernilla und ihre drei Brüder versuchen zusammen die Probleme zu lösen. Ob ihnen das gelingt, wurde nicht verraten. Nur soviel: Es gibt ein happy end.

Durch ihren gekonnten Lesevortrag sicherte sich Silke Schlichtmann von Anfang an die Aufmerksamkeit der Schüler. Zwischendurch durften sich die Kinder, angelehnt an das Buchstabensalat-Spiel aus dem Buch, an einem Sprachspiel beteiligen, indem sie Buchstaben vertauschten. So wurde zum Beispiel aus Rosenheim Hosenreim. Auch die Betrachtung der Bilder von Illustratorin Göhlich, anhand derer die Kinder den Inhalt des Vorgelesenen wiederholten, brachte Abwechslung in die Vorlesestunde. Gemeinsam mit den Schülern sang die Autorin Lieder passend zum Buch und begleitete sie mit der Gitarre.

In der an die Lesung anschließende Fragenrunde erfuhren die Kinder, wie sich Frau Schlichtmann ihre Geschichten ausdenkt, wie lange sie an einem Buch schreibt, dass ihr Lieblingstier die Schnecke ist und vieles mehr.

Am Ende bekamen die Schüler noch Autogrammkarten, handsigniert von Silke Schlichtmann.

(eigener Bericht)

 

Schule geht auch anders

Am Montag, dem 25.11.2019, war die Kinderbuch-Autorin Silke Schlichtmann zu einer Lesung an unserer Schule. Das Buch, das sie uns vorstellte, hieß Pernilla Band 2 oder „Warum wir nicht in den sauren Apfel beißen mussten“.

Am Anfang erklärte uns die Autorin den Ablauf der Lesung. Sie hat uns gebeten, dass wir uns zum Beispiel melden, wenn wir ein Wort nicht verstanden haben. Danach ging es schon los. Im Buch wird aus der Sicht der 8-jährigen Pernilla erzählt. Sie hat 2 große Brüder, Ole und Lars. Pernillas Vater hat ein Bestattungsunternehmen.

Als Pernilla mit ihrer Freundin und ihrem Bruder Ole verstecken spielt und sich die Mädchen in einem der Särge verstecken, hören sie zufällig ein Gespräch der Eltern. Diese reden darüber, dass die Mutter angeklagt werden soll. Und noch schlimmer, der Vater zu wenige Aufträge hat und somit zu wenig Geld verdient. Deshalb müssen sie vielleicht umziehen. Die Eltern wissen nicht, wie sie das den Kindern beibringen sollen. Pernilla und ihre Freundin, die alles mitgehört haben, sind immer noch im Sarg verborgen. Pernillas Freundin hält es jedoch nicht länger in der dunklen Kiste aus und sie reißt den Sargdeckel auf. Die Eltern sind stinksauer, als sie die Kinder, die dort eigentlich nicht spielen dürfen, entdecken. Die Kinder wollen den Eltern helfen und schmieden einen Plan ….

Nach der Lesung durften wir noch Fragen stellen. Frau Schlichtmann hat uns erzählt, dass sie 1967 in der Nähe von Hamburg auf einem Obsthof geboren wurde, vier Kinder hat und in München lebt. Ihr Mann ist Historiker. Schon als Kind hat sie kleine Bücher geschrieben. Ihr erstes Kinderbuch hat sie 2013 verfasst, erschienen ist es 2015, nämlich Pernilla Band 1. Die Illustratorin heißt Susanne Göhlich. Mir hat die Buchvorstellung sehr gut gefallen, weil Silke Schlichtmann nicht nur gelesen, sondern uns auch Spiele aus dem Buch erklärt hat, etwa Wörtersalat. Das war lustig. Ein Wort hieß beispielsweise am Anfang Schwesterlein und im Wörtersalat Lästerschwein. Ich werde das Buch bestimmt lesen.

(Schülerin der 4. Klasse)

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3b mit dem Thema „Strom und erneuerbare Energiequellen“. Zusammen mit Therese Huber vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Rosenheim sammelten sie in insgesamt fünf Unterrichtsstunden grundlegendes Wissen über die Bedeutsamkeit und die Wirkungen von Strom in unserem Alltag, sowie die Möglichkeiten der Stromerzeugung und erfuhren, welche endlichen und erneuerbaren Energiequellen auf der Erde zur Verfügung stehen. Besonders spannend waren für die Kinder die verschiedenen Experimente, bei denen sie neue Kennt­nisse über Treibhauseffekt, Klimawandel und seine Folgen sowie Energiespar­maßnah­men im Alltag sammelten. Auch das Basteln eines Windrades bereitete den Kindern große Freude. Anhand anschaulicher Modelle fanden die angehenden Energiedetektive Antworten auf Fragen wie „Wo verbrauchen wir am meisten Energie im Alltag?“ oder „Wie lüfte ich richtig“.

Zu den Inhalten des Vormittags schrieben die Kinder einen kleinen Energie-Test, bei dem sie ihr Wissen unter Beweis stellen konnten. Stolz nahmen alle eine Urkunde und einen Ausweis als Energiedetektive entgegen, da jeder den Test bestanden hatte. Zuletzt machten sich die kleinen Detektive, ausgerüstet mit einem Luxmeter, einem Thermometer sowie einem Strommessgerät im Schulhaus auf die Spurensuche nach „Energiefressern“ und klebten „Energiefüchse“ als Erinnerung zum Stromsparen an viele Lichtschalter.

 

Der 13.November 2019 war für die Schüler der Grundschule Haslach ein aufregender Tag! Zum einen gab es über Nacht den ersten Schnee, was allseits für große Begeisterung gesorgt hat, zum anderen stand die Baumpflanzaktion „Plant(s) for future“ an, an der wir uns tatkräftig beteiligten. Unter der fachkundigen Anleitung von Stadtförster Herr Fischer taten sich die Schüler der ersten und dritten Klassen zu Baumpflanzteams zusammen und pflanzten insgesamt 50 Hainbuchen und Eichen auf einem schulnah gelegenen Waldgrundstück. Dabei mussten sie darauf achten, keinen Schnee mit der Erde zu vermengen, damit später keine Hohlräume im Boden entstehen. Und wer vorher vielleicht gedacht hätte, Schnee und Kälte im November seien nicht gerade die besten Voraussetzungen, um Bäume zu pflanzen, der wurde eines besseren belehrt! Laut Herrn Fischer sei das nasskalte Wetter ohne Sonneneinstrahlung geradezu ideal für ein solches Vorhaben. Zur Belohnung für ihre Anstrengungen genossen es alle Kinder nach getaner Arbeit, sich in das frische Weiß zu stürzen. Es wurden Schneekugeln gerollt und im Schnee getollt, dass es eine helle Freude war. So macht Klimaschutz Spaß!

 

Eine spannende oder lustige Geschichte vorgelesen zu bekommen, das ist nicht nur für Schulanfänger in der ersten Klasse schön, sondern auch für Viertklässler noch etwas Besonderes. So freute sich die gesamte Schulfamilie der Grundschule Haslach auf den bundesweiten Vorlesetag, an dem uns auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen aus dem AKG besuchten, um den Kindern etwas vorzulesen. So geschehen auch in den beiden ersten Klassen, die einer „Fußballgeschichte von Franz“ (Christine Nöstlinger) lauschen durften, vorgelesen von ehemaligen Schülerinnen unserer Schule. Zum Thema passend durften die Kinder in einem Hütchenparcours im Gang ihr eigenes Ballgeschick unter Beweis stellen. Das Gestalten eines Gemeinschaftsplakates und ein abschließendes Quiz rundeten die gelungene Vorlesestunde ab.  Alle Kinder waren begeistert!

Am Mittwoch wanderten wir zu einer Obstwiese in Mühlen, um dort Apfelsaft herzustellen. Dort trafen wir Herrn Voigt und seine Kollegin vom Landschaftspflegeverband Traunstein. Als Erstes erklärten sie uns den Unterschied zwischen Obstwiese und Obstplantage. Auf einer Obstwiese stehen alle Bäume mit viel Abstand, was bewirkt: Wenn ein Baum krank ist, stirbt nur dieser. Es gibt auch auf der Wiese unterschiedliche Obstsorten wie z.B. Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Nüsse und Quitten. Jedes Dorf hatte bis 1950 eine eigene Obstwiese, denn bis zu diesem Jahr versorgte sich Deutschland mit eigenem Obst. Das Obst konnte man haltbar machen, indem man Marmelade, Likör, Schnaps und Saft herstellte. Früher waren getrocknete Apfelringe die Süßigkeiten von den Kindern. Obstplantage: Die Früchte werden gespritzt. Es gibt nur kleine Bäume, die eng aneinander stehen, was bedeutet: Wenn ein Baum krank wird, steckt er sofort die anderen Bäume an.

Dann fingen wir an Apfelsaft zu pressen. Als Erstes sammelten wir verschiedene Apfelsorten und schnitten sie auf. Vier Kinder stellten sich in einer Reihe auf, jeweils mit einem Brett in der Hand, auf denen Apfelsorten lagen. Nun durften wir die Äpfel probieren. Dann teilte uns Herr Vogt in Gruppen ein. Die erste Gruppe sammelte die Äpfel. Die zweite Gruppe schnitt sie auf oder drehte sie durch einen Apfelschneider, der sie in Spiralen schnitt. Dann kamen die Stücke in die Obstmühle. Man drehte an einer Kurbel und die Stücke wurden noch kleiner. Als Letztes kamen die Stücke in die Obstpresse. In der Obstpresse war ein Leinensack. In diesen wurden die Apfelstücke geschüttet. In der Mitte der Presse befand sich eine Gewindestange. Auf den Leinensack wurden zwei Halbkreise aus Holz gelegt. Auf die Holzplatten kamen große Holzstücke. Nun folgte ein rundes Ding aus Metall, in dem eine Stange steckte. Indem man die Stange vorwärts und rückwärts bewegte, presste man den Saft aus dem Obst. Am Ende konnten wir so vier große Schüsseln Apfelsaft gewinnen. Die Schüler, die gerade nichts zu tun hatten, konnten entweder Nüsse knacken oder Apfelschalentee herstellen. Das ging so: An einer Feuerstelle wurde Wasser in einem Blechgefäß erwärmt. In dieses Wasser kamen die Apfelschalen. Und somit wurde ein leckerer Apfelschalentee gekocht. Wir fanden alle, es war ein sehr schöner Tag! Am Ende sind wir glücklich und erschöpft wieder in die Schule gewandert.

 

Amelie & Ben, 4. Klasse, 19.10.2019

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